Convit – Schweizer Vorsorge & Finanzberatung
    Investieren
    02. November 2026
    11 Min. Lesezeit

    Säule 3a ausgeschöpft: Wohin mit dem nächsten gesparten Franken?

    Der 3a-Höchstbetrag ist einbezahlt, ein Bonus ist eingetroffen oder ein Lohnsprung erhöht Ihre Sparquote. Erfahren Sie, welche Möglichkeiten nach der vollen Säule 3a bestehen.

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    Geprüft und veröffentlicht von den Finanzexperten bei Convit Central GmbH

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    Wie geht es nach der vollen Säule 3a weiter?

    Beantworten Sie vier kurze Fragen und erhalten Sie eine erste Orientierung für Ihren nächsten Sparfranken.

    Frage 1 von 40%

    Zahlen Sie jährlich den vollen 3a-Maximalbetrag von CHF 7'258 ein?

    Massgebend ist der Höchstbetrag 2026 für Personen mit Pensionskasse.

    Wenn die Säule 3a ausgeschöpft ist

    Der Höchstbetrag ist einbezahlt, ein Bonus ist ausbezahlt oder ein Lohnsprung hat Ihre Sparquote erhöht: Die Säule 3a ist ausgeschöpft, und der nächste gesparte Franken wartet auf eine sinnvolle Lösung. Für Personen mit Pensionskasse beträgt der maximale 3a-Beitrag im Jahr 2026 CHF 7'258. Wer keiner Pensionskasse angehört, kann 20 % des Nettoerwerbseinkommens einzahlen, höchstens jedoch CHF 36'288.

    Damit endet der langfristige Vermögensaufbau nicht. Nach dem ausgeschöpften 3a-Höchstbetrag rückt die freie Vorsorge der Säule 3b in den Mittelpunkt. Sie bietet grundsätzlich mehr Freiheit beim Bezug und bei der Gestaltung, funktioniert steuerlich aber anders als die gebundene Selbstvorsorge. Entscheidend sind Ihr Anlagehorizont, Ihre Liquiditätsreserve, Ihre familiäre Situation und der Zweck des Geldes.

    Kurzantwort: Wenn Ihre Säule 3a ausgeschöpft ist, können Sie den nächsten Sparfranken zunächst für Liquidität, Schuldenabbau, Investitionen in der freien Vorsorge oder den Schutz Ihrer Familie einsetzen. Eine fondsgebundene Lösung wie Prosperity Plus kann für den langfristigen Vermögensaufbau in der Säule 3b geprüft werden. Ob dies passt, hängt von Ihren persönlichen Zahlen und Verpflichtungen ab.

    Tipp: Prüfen Sie zuerst, ob eine ausreichende Reserve für unvorhergesehene Ausgaben vorhanden ist. Erst danach sollte der langfristige Anlagebetrag festgelegt werden. Eine kostenlose Standortbestimmung können Sie über den Kontakt anfragen.

    Was bedeutet freie Vorsorge in der Schweiz?

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    Die Säule 3b umfasst Formen des Sparens und Investierens ausserhalb der gebundenen Säule 3a. Sie ist nicht an die engen gesetzlichen Bezugsbedingungen der Säule 3a gebunden. Das Geld kann grundsätzlich flexibler verwendet werden, etwa für eine grössere Anschaffung, eine spätere Teilpensionierung, den Aufbau von Vermögen oder die Unterstützung von Angehörigen.

    Die grössere Freiheit bedeutet gleichzeitig, dass die steuerlichen Vorteile anders ausfallen. Einzahlungen in die Säule 3b können grundsätzlich nicht wie 3a-Beiträge vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Dafür bestehen je nach Lösung andere Gestaltungsmöglichkeiten bei Bezug, Begünstigung und Risikoschutz. Die konkrete steuerliche Behandlung hängt von der Ausgestaltung und der persönlichen Situation ab.

    Bei einer fondsgebundenen Lösung sind die Erträge marktabhängig. Es gibt keine Garantie, dass ein bestimmtes Anlageergebnis erreicht wird. Historische Entwicklungen sind keine Garantie für die Zukunft. Deshalb sollte ein Anlagehorizont gewählt werden, der mögliche Schwankungen aushalten lässt.

    Der nächste Franken: Reserve, Schulden oder Anlage?

    Nach dem vollen 3a-Beitrag ist nicht automatisch eine bestimmte Produktlösung richtig. Eine sinnvolle Reihenfolge beginnt bei der finanziellen Basis. Dazu gehören kurzfristig verfügbare Mittel für laufende Verpflichtungen und unvorhergesehene Ausgaben. Wer teure Schulden zurückzahlt, kann damit seine finanzielle Belastung reduzieren. Die konkrete Priorität hängt von den Konditionen und der persönlichen Haushaltsrechnung ab.

    Danach stellt sich die Frage nach dem Zweck. Geld, das Sie in absehbarer Zeit benötigen, sollte nicht ohne Weiteres einer langfristigen, schwankenden Anlagestrategie zugeordnet werden. Für einen langen Horizont kann eine Anlage in Fonds oder ETF-Strategien grundsätzlich in Betracht gezogen werden. Dabei müssen Risikofähigkeit und Risikobereitschaft zusammenpassen.

    Auch die Familie verändert die Planung. Bei Paaren können unterschiedliche Einkommen, Vorsorgeguthaben und Bezugszeitpunkte eine Rolle spielen. Für Kinder oder Nachkommen kann ein langfristiger Sparzweck definiert werden. Die freie Vorsorge erlaubt dabei eine andere zeitliche und rechtliche Gestaltung als die gebundene Säule 3a.

    Wichtig: Lassen Sie Ihre Situation einordnen, bevor Sie den gesamten Überschuss langfristig binden. Besonders bei Wohneigentum, selbstständiger Erwerbstätigkeit oder bevorstehenden grösseren Ausgaben sollte die Liquiditätsplanung zuerst abgeschlossen werden.

    Für wen lohnt sich die Säule 3b?

    Die freie Vorsorge kann für Personen interessant sein, die regelmässig mehr sparen möchten als der 3a-Höchstbetrag erlaubt. Dazu zählen beispielsweise gut verdienende Angestellte, Selbstständigerwerbende und Paare mit einem stabilen monatlichen Überschuss. Auch Personen, die einen flexibleren Zugriff als in der Säule 3a benötigen, können die Säule 3b prüfen.

    Ein weiterer möglicher Anwendungsfall ist der Vermögensaufbau mit einem klaren langfristigen Ziel. Dazu gehören eine spätere Reduktion des Arbeitspensums, eine frühere Teilpensionierung oder die finanzielle Unterstützung von Nachkommen. Bei solchen Zielen ist es wichtig, zwischen gebundenem Vorsorgekapital, freiem Vermögen und kurzfristiger Liquidität zu unterscheiden.

    Für Paare kann Prosperity Duo als Produkt der Prosperity-World-Familie thematisch passen, wenn eine gemeinsame Vorsorgeplanung gewünscht wird. Für Kinder und Nachkommen steht Prosperity Junior zur Verfügung. Für eine freie Vorsorge mit langfristigem Vermögensaufbau kann Prosperity Plus geprüft werden. Die passende Ausgestaltung hängt von Ziel, Laufzeit, Risikoprofil und gewünschtem Schutz ab.

    Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Wenn Sie beispielsweise bereits grössere Verpflichtungen haben, kann der flexible Teil des Vermögens wichtiger sein als eine zusätzliche langfristige Lösung. Wenn Ihr Anlagehorizont dagegen lang ist und Sie den monatlichen Überschuss nicht kurzfristig benötigen, kann eine strukturierte Säule 3b näher geprüft werden.

    Produkte und Strategien sachlich eingeordnet

    Nachfolgende Übersicht zeigt typische Produktarten. Sie bewertet keine einzelnen Anbieter, sondern ordnet die grundsätzlichen Eigenschaften ein.

    ProdukttypTypischer ZweckVerfügbarkeitWichtige Punkte
    Bank-3a-KontoGebundene Vorsorge mit hoher EinfachheitBezug grundsätzlich nach den Regeln der Säule 3aEinzahlung steuerlich abzugsfähig; Ertrag und Zinsumfeld abhängig von der gewählten Lösung
    Bank-3a-DepotGebundene Vorsorge mit WertschriftenanlagenBezug grundsätzlich nach den Regeln der Säule 3aWertschwankungen möglich; Anlageauswahl und Risikoprofil sind entscheidend
    Fondsgebundene 3a-VersicherungVorsorge kombiniert mit wählbaren SchutzbausteinenGebundener Bezug nach den gesetzlichen RegelnFonds, Garantien und Risikoschutz können je nach Lösung gewählt werden
    Freie Vorsorge Säule 3bLangfristiger Vermögensaufbau ausserhalb der Säule 3aGrundsätzlich flexibler als die Säule 3aKein 3a-Abzug; Marktrisiko und Vertragsgestaltung sind sorgfältig zu prüfen

    Prosperity Plus ist eine fondsgebundene Lösung für die freie Vorsorge der Säule 3b. Convit Central GmbH ist gebundener Versicherungsvermittler der Liechtenstein Life Assurance AG und vermittelt deren Lösungen der Prosperity World. Im Vordergrund stehen deshalb die konkrete Zielsetzung, die gewünschte Flexibilität und die Ausgestaltung der eigenen Lösung.

    Wenn die Säule 3a ausgeschöpft ist, kann zusätzlich geprüft werden, ob bereits bestehende Vorsorgelücken bestehen. Seit 2025 können Beitragslücken ab dem Jahr 2025 während zehn Jahren nachgezahlt werden. Voraussetzung ist ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen im Nachzahlungsjahr; pro Jahr gilt höchstens der kleine Höchstbetrag. Eine Nachzahlung kann daher vor einer zusätzlichen Säule 3b relevant sein.

    Steuern und Flexibilität richtig verstehen

    Einzahlungen in die Säule 3a reduzieren das steuerbare Einkommen. Bei der Säule 3b gilt dieser Abzug grundsätzlich nicht. Die freie Vorsorge kann dafür beim Bezug und bei der zeitlichen Planung flexibler sein. Die Steuerfolgen hängen von der konkreten Struktur, dem Wohnkanton, dem Zeitpunkt und der persönlichen Situation ab.

    Der Wohnkanton ist besonders wichtig, weil Einkommens-, Vermögens- und Kapitalleistungssteuern kantonal und kommunal unterschiedlich wirken können. Eine steuerliche Betrachtung sollte deshalb nicht nur auf den Einzahlungsabzug fokussieren. Prüfen Sie auch, wann Sie das Geld voraussichtlich beziehen und ob mehrere Vorsorgegefässe zeitlich gestaffelt werden können.

    Für die Säule 3a gelten im Jahr 2026 die Höchstbeträge von CHF 7'258 mit Pensionskasse sowie höchstens CHF 36'288 ohne Pensionskasse. Der 3a-Beitrag ist damit klar begrenzt. In der Säule 3b gibt es keinen entsprechenden jährlichen Höchstbetrag. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder zusätzliche Franken investiert werden sollte. Die freie Summe muss zu Ihrem Budget und Ihrer Risikotragfähigkeit passen.

    Nutzen Sie für die Einschätzung Ihrer späteren Vorsorge auch den Rentenrechner. Er kann helfen, AHV und berufliche Vorsorge gedanklich einzuordnen. Bei einer vollen Beitragsdauer von 44 Jahren liegt die AHV-Altersrente 2026 zwischen CHF 1'260 und CHF 2'520 pro Monat; für Ehepaare gilt ein Plafond von CHF 3'780. Fehlende Beitragsjahre können die Rente um rund 2.3 % je fehlendem Jahr kürzen.

    Rechenbeispiel: Der Überschuss nach dem 3a-Höchstbetrag

    Das folgende Beispiel zeigt den Rechenweg, nicht eine Renditeprognose. Die zusätzlichen Angaben zur Person, zum Einkommen und zur Sparrate sind Annahmen.

    • Annahme: Frau Keller ist 40 Jahre alt und wohnt im Kanton Aargau.
    • Annahme: Ihr Jahreslohn beträgt CHF 120'000.
    • Annahme: Sie ist einer Pensionskasse angeschlossen.
    • Annahme: Sie zahlt den 3a-Höchstbetrag für 2026 vollständig ein.
    • Annahme: Nach allen laufenden Ausgaben bleiben monatlich CHF 600 für ein langfristiges Ziel übrig.
    • Annahme: Die Betrachtung erfolgt über zehn Jahre und berücksichtigt keine Rendite, Gebühren oder Steuern.
    RechenschrittBerechnungErgebnis
    Jährlicher 3a-BeitragVollständiger Höchstbetrag 2026CHF 7'258
    Monatlicher zusätzlicher SparbetragAnnahme: festgelegter ÜberschussCHF 600
    Jährlicher Betrag für Säule 3bCHF 600 × 12 MonateCHF 7'200
    Zusätzlicher Betrag nach fünf JahrenCHF 7'200 × 5 JahreCHF 36'000
    Zusätzlicher Betrag nach zehn JahrenCHF 7'200 × 10 JahreCHF 72'000
    Gesamte jährliche VorsorgeeinzahlungCHF 7'258 + CHF 7'200CHF 14'458

    Das Beispiel zeigt: Nach dem ausgeschöpften 3a-Betrag kann ein regelmässiger Sparplan in der freien Vorsorge eine eigene Funktion übernehmen. Die CHF 72'000 nach zehn Jahren sind ausschliesslich die Summe der angenommenen Einzahlungen. Bei einer fondsgebundenen Lösung kann der Wert steigen oder fallen, weil die Entwicklung von den gewählten Fonds und den Märkten abhängt.

    Die konkrete Entscheidung wäre erst möglich, wenn weitere Angaben vorliegen: bestehende liquide Mittel, Schulden, Anlagehorizont, gewünschte Verfügbarkeit, Vorsorgeguthaben und persönliche Risikoeinschätzung. Eine solche Standortbestimmung können Sie über den Kontakt anfragen.

    Rechner

    Rechnen Sie mit Ihren Zahlen

    Was der Abzug in der Säule 3a in Ihrem Kanton bringt: Einkommen und Einzahlung eingeben, Ersparnis lesen.

    Wann sollte man vorsichtig sein?

    Vorsicht ist angebracht, wenn das Geld kurzfristig gebraucht werden könnte. Ein geplanter Immobilienkauf, eine bevorstehende Selbstständigkeit oder unregelmässige Einnahmen sprechen dafür, die Liquiditätsreserve besonders ernst zu nehmen. Auch bei hohen Verpflichtungen sollte der monatliche Sparbetrag nicht nur aufgrund eines einzelnen Bonus festgelegt werden.

    Ebenso wichtig ist die Risikofähigkeit. Fondsgebundene Lösungen können Wertschwankungen aufweisen. Wer bei einem vorübergehenden Kursrückgang voraussichtlich verkaufen müsste, hat möglicherweise einen zu kurzen Horizont für eine solche Strategie. Die Auswahl zwischen klassischer, gemischter oder fondsgebundener Ausgestaltung sollte deshalb zum Ziel passen.

    Bei Versicherungs- und Vorsorgelösungen sind ausserdem Laufzeit, Prämiengestaltung, Risikoschutz und mögliche Anpassungen zu verstehen. Bei Prosperity 3a können je nach Lösung Kapitalgarantien von 0 %, 50 %, 80 % oder 100 % gewählt werden. Zudem sind bis zu zehn Fonds aus über 150 wählbaren Fonds kombinierbar; ETF-Strategien können ausgewählt werden. Die Rendite bleibt marktabhängig und ist nicht garantiert.

    Auch der Todesfallschutz und eine optionale Erwerbsunfähigkeitsrente können relevant sein. Bei Prosperity 3a ist ein individuell wählbarer Todesfallschutz bis zu 500 % der Prämiensumme möglich. Die passende Höhe lässt sich nicht isoliert bestimmen, sondern sollte zu Einkommen, Familie, Schulden und bestehenden Leistungen passen.

    Häufige Fehler

    • Nur den Steuerabzug betrachten: Wer ausschliesslich auf die Einzahlung und den Abzug schaut, übersieht Liquidität, Bezug und Risiko. Erstellen Sie zuerst eine vollständige Haushaltsrechnung.
    • Den gesamten Überschuss langfristig binden: Ein Bonus ist nicht automatisch ein dauerhaft verfügbarer Sparbetrag. Legen Sie monatliche und einmalige Beiträge getrennt fest.
    • Marktrisiken unterschätzen: Fondsgebundene Anlagen schwanken. Wählen Sie eine Strategie, deren Schwankungen Sie finanziell und emotional tragen können.
    • Alte Vorsorgeguthaben vergessen: Nach Stellenwechseln können Freizügigkeitsleistungen verstreut sein. Nutzen Sie bei Bedarf den 2.-Säule-Finder oder informieren Sie sich über ein Freizügigkeitskonto.
    • Die Familienplanung ausblenden: Bei Paaren und Eltern sollten Begünstigung, Todesfallschutz und zeitliche Ziele ausdrücklich besprochen werden.

    Was Sie jetzt konkret tun können

    1. Prüfen Sie, ob Sie den 3a-Höchstbetrag 2026 von CHF 7'258 mit Pensionskasse beziehungsweise maximal CHF 36'288 ohne Pensionskasse bereits ausgeschöpft haben.
    2. Ermitteln Sie Ihren monatlichen Überschuss und trennen Sie kurzfristige Reserve, geplante Ausgaben und langfristiges Sparen.
    3. Prüfen Sie, ob seit 2025 Beitragslücken bestehen, die unter den gesetzlichen Voraussetzungen während zehn Jahren nachgezahlt werden können.
    4. Legen Sie Anlagehorizont, gewünschte Verfügbarkeit und tragbare Wertschwankungen fest.
    5. Lassen Sie Ihre Situation einordnen und klären Sie, ob Säule 3b, Risikoschutz oder eine andere Priorität zum Ziel passt.

    Für eine erste Orientierung können Sie den 3a-Vergleich lesen und Ihre voraussichtliche Vorsorgelücke mit dem Rentenrechner betrachten. Bei Fragen zur konkreten Situation steht Ihnen der Kontakt offen.

    Prosperity Plus und die freie Vorsorge

    Prosperity Plus gehört zur Produktwelt Prosperity World und ist für die freie Vorsorge der Säule 3b vorgesehen. Für Personen, deren Säule 3a ausgeschöpft ist, kann diese Lösung als Gesprächsgrundlage für den langfristigen Vermögensaufbau dienen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht einzelne Schlagworte, sondern die Verbindung von Sparziel, Laufzeit, Fondsstrategie, Flexibilität und gewünschtem Schutz.

    Je nach gewählter Ausgestaltung können fondsgebundene Lösungen langfristige Anlagechancen bieten, gleichzeitig aber auch Wertschwankungen verursachen. Fondswechsel sind bei Prosperity 3a mehrmals jährlich gebührenfrei möglich; daraus folgt jedoch keine Garantie für einen positiven Anlageerfolg. Entscheidend bleibt, ob die Lösung zu Ihrem finanziellen Plan passt.

    Convit Central GmbH vermittelt als gebundener Versicherungsvermittler der Liechtenstein Life Assurance AG fondsgebundene Vorsorge- und Lebensversicherungslösungen der Prosperity World. Bank-3a-Konten, Bank-3a-Depots und Robo-Advisor gehören nicht zum vermittelten Angebot. Sie werden hier lediglich als unterschiedliche Produkttypen eingeordnet.

    Die Reihenfolge hängt von Ihrer Situation ab

    Die sinnvolle Reihenfolge hängt von Ihrem Horizont, Ihrer Liquidität und bestehenden Verpflichtungen ab. Für manche Personen steht zuerst die Reserve im Vordergrund, für andere die Schliessung einer Vorsorgelücke oder der Aufbau von frei verfügbarem Vermögen. Bei Paaren und Familien kommen Begünstigung und Risikoschutz hinzu.

    Beantwortbar ist bereits heute: Der 3a-Höchstbetrag 2026 ist begrenzt, die Säule 3b bietet grundsätzlich mehr Freiheit, und fondsgebundene Lösungen sind marktabhängig. Für eine verbindliche Antwort fehlt jedoch Ihre individuelle Angabe dazu, wie viel Sie über den 3a-Höchstbetrag hinaus sparen möchten, über wie viele Jahre Sie anlegen wollen und wie viel Liquidität Sie benötigen.

    Standortbestimmung nach der vollen Säule 3a – kostenlos und unverbindlich: Vereinbaren Sie jetzt ein kostenloses, unverbindliches Beratungsgespräch über den Kontakt. Weitere Grundlagen finden Sie in den Weiteren Wissensartikeln.

    Quellen

    Weiterführend

    Wichtige Hinweise zu diesem Beitrag

    Die Convit Central GmbH ist gebundener Versicherungsvermittler der Liechtenstein Life Assurance AG. Wir vermitteln ausschliesslich Vorsorgelösungen dieser Gesellschaft und nehmen keinen Anbietervergleich vor.

    Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine individuelle Empfehlung. Ob eine Lösung zu Ihnen passt, zeigt erst eine persönliche Analyse Ihrer Situation.

    Ihre persönliche Situation, Ihr Wohnkanton und Ihr Einkommen bestimmen die steuerliche Wirkung. Verbindliche Auskünfte erteilt Ihre kantonale Steuerverwaltung; dieser Beitrag ersetzt keine Steuerberatung.

    Fondsgebundene Lösungen unterliegen Marktrisiken. Die Wertentwicklung ist nicht garantiert, und die vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator für die Zukunft. Kosten, Laufzeit und Rückkaufswert einer bestehenden Police prüfen Sie vor jedem Entscheid individuell.

    Fragen des Ehe-, Güter- und Erbrechts klären Sie mit Ihrer Rechtsvertretung oder Ihrem Notariat; dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung. Für Ihr Guthaben in der Pensionskasse ist Ihre Vorsorgeeinrichtung zuständig: Wir vermitteln keine Lösungen der zweiten Säule. Über Hypothek und Tragbarkeit entscheidet Ihre Bank.

    Ein Erstgespräch ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Es besteht keine Verpflichtung und kein Kaufzwang.

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    Convit Central GmbH ist gebundener Versicherungsvermittler der Liechtenstein Life Assurance AG und wird im Vermittlungsfall vom Versicherer durch eine Provision vergütet. Für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten.

    Portrait von Milion Mohamed, Chief Technology Officer (CTO) bei Convit
    Autor
    CTO Convit Central GmbH

    Milion Mohamed

    Chief Technology Officer (CTO)

    CTO bei Convit Central. Verantwortlich für digitale Plattform, KI-gestützte Beratung und technologische Innovation in der Vorsorge.

    2+ Jahre ErfahrungSprachen: 5Mehr über Milion

    Häufige Fragen

    Was kann ich tun, wenn die Säule 3a ausgeschöpft ist?
    Sie können zunächst Ihre Liquiditätsreserve und bestehende Verpflichtungen prüfen. Für langfristiges Sparen kommt anschliessend grundsätzlich die freie Vorsorge der Säule 3b infrage. Eine fondsgebundene Lösung wie Prosperity Plus kann dazu geprüft werden.
    Wie hoch ist der 3a-Maximalbetrag 2026?
    Mit Pensionskasse beträgt der Höchstbetrag 2026 CHF 7'258. Ohne Pensionskasse können 20 % des Nettoerwerbseinkommens eingezahlt werden, höchstens CHF 36'288.
    Sind Einzahlungen in die Säule 3b steuerlich abzugsfähig?
    Einzahlungen in die freie Vorsorge der Säule 3b können grundsätzlich nicht wie 3a-Beiträge vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Die konkrete steuerliche Behandlung hängt von der Lösung und der persönlichen Situation ab.
    Sind fondsgebundene Lösungen garantiert?
    Fondsgebundene Lösungen sind marktabhängig. Ein bestimmtes Anlageergebnis ist nicht garantiert, und historische Entwicklungen sind keine Garantie für die Zukunft. Je nach Lösung können Garantien oder Schutzbausteine gewählt werden.
    Für wen kann Prosperity Plus interessant sein?
    Prosperity Plus kann für Personen interessant sein, die nach dem ausgeschöpften 3a-Höchstbetrag langfristig Vermögen in der freien Vorsorge der Säule 3b aufbauen möchten. Ob die Lösung passt, hängt von Ziel, Laufzeit, Liquidität und Risikoprofil ab.
    Kann ich 3a-Beitragslücken nachzahlen?
    Seit 2025 können Beitragslücken ab dem Jahr 2025 während zehn Jahren nachgezahlt werden. Voraussetzung ist ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen im Nachzahlungsjahr; pro Jahr gilt höchstens der kleine Höchstbetrag.

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