Convit – Schweizer Vorsorge & Finanzberatung
    Investieren
    12. September 2026
    11 Min. Lesezeit

    Lohnsprung in die höhere Progression: Was Sie im selben Jahr noch prüfen

    Ist die Säule 3a ausgeschöpft und zusätzlich ein Bonus oder Lohnsprung eingetroffen, kann sich Ihre steuerliche Situation verändern. Erfahren Sie, welche Schritte Sie im selben Jahr bei Säule 3b, Risikoschutz und langfristigem Vermögensaufbau prüfen sollten.

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    Geprüft und veröffentlicht von den Finanzexperten bei Convit Central GmbH

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    Ihre Standortbestimmung nach der vollen Säule 3a

    Beantworten Sie vier konkrete Fragen und erkennen Sie, wie dringend eine kostenlose Beratung zu Ihrem Lohnsprung und Ihrer freien Vorsorge sein kann.

    Frage 1 von 40%

    Zahlen Sie im Jahr 2026 den vollen 3a-Maximalbetrag von CHF 7'258 ein?

    Berücksichtigen Sie sämtliche Einzahlungen in Ihre Säule 3a.

    Der Lohnsprung verändert mehr als nur Ihren Monatslohn

    Der Höchstbetrag ist einbezahlt, ein Bonus wurde ausbezahlt oder ein Lohnsprung erhöht Ihre Sparquote: Genau in diesem Moment stellt sich für viele Personen die Frage, was mit dem nächsten Franken geschehen soll. Wenn die Säule 3a ausgeschöpft ist, fällt eine wichtige gebundene Sparmöglichkeit für das laufende Jahr weg. Gleichzeitig kann ein höheres Einkommen dazu führen, dass zusätzliche Abzüge, Vorsorgeentscheide und die Steuerprogression stärker ins Gewicht fallen.

    Besonders bei gut verdienenden Personen und Paaren ist dieser Zeitpunkt wichtig. Der höhere Lohn kann die finanzielle Planung beschleunigen, bringt aber auch neue Fragen mit sich: Soll zusätzlich in die freie Vorsorge Schweiz investiert werden? Welche Liquiditätsreserve ist sinnvoll? Wie lässt sich ein gewünschter Risikoschutz mit dem langfristigen Vermögensaufbau verbinden? Und welche Auswirkungen haben Kanton und Gemeinde?

    Dieser Beitrag zeigt, was Sie nach einem Lohnsprung im selben Jahr prüfen können. Es geht nicht darum, möglichst rasch eine Entscheidung zu treffen, sondern die Reihenfolge der nächsten Schritte sauber festzulegen.

    Kurzantwort: Ist die Säule 3a ausgeschöpft, prüfen Sie zuerst Ihre Liquiditätsreserve, die Steuerprogression, bestehende Vorsorge- und Risikoziele sowie die Verwendung des zusätzlichen Einkommens. Für weitere langfristige Einzahlungen kommt je nach Zielsetzung die freie Vorsorge Säule 3b infrage. Wie stark die Progression wirkt, hängt vom Wohnkanton und von der Gemeinde ab.

    Tipp: Notieren Sie den Zeitpunkt der Lohnerhöhung, die Höhe des Bonus und die bereits geleisteten 3a-Einzahlungen. Diese drei Angaben schaffen eine solide Grundlage für die weitere Planung.

    Was «Säule 3a ausgeschöpft» im Jahr 2026 bedeutet

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    Die Säule 3a gehört zur gebundenen Selbstvorsorge. Für das Jahr 2026 können erwerbstätige Personen mit Pensionskasse höchstens CHF 7'258 einzahlen. Wer keiner Pensionskasse angehört, kann 20 Prozent des Erwerbseinkommens einzahlen, jedoch höchstens CHF 36'288. Diese Beträge gelten für das gesamte Jahr und nicht für jeden einzelnen Vorsorgevertrag separat.

    Wenn Sie beispielsweise bereits CHF 7'258 in die Säule 3a eingezahlt haben und einer Pensionskasse angeschlossen sind, können Sie im gleichen Jahr keine weitere Einzahlung in die Säule 3a leisten. Ein Bonus oder ein höherer Monatslohn erhöht diesen Maximalbetrag nicht. Zusätzliche Mittel brauchen deshalb eine andere Aufgabe: Sie können als Reserve dienen, zur Schuldentilgung eingesetzt werden oder in eine freie Vorsorgelösung fliessen.

    Bei einem Stellenwechsel oder bei mehreren 3a-Lösungen ist es sinnvoll, die eigenen Einzahlungen zusammenzurechnen. Entscheidend ist die Summe aller Einzahlungen im Kalenderjahr. Prüfen Sie zudem, ob die Arbeitgeber- und Lohndaten auf den Vorsorgeausweisen korrekt sind.

    Eine mögliche spätere Nachzahlung von Beitragslücken in der Säule 3a muss von der jeweils geltenden gesetzlichen Regelung und den persönlichen Voraussetzungen abhängig beurteilt werden. Planen Sie eine solche Zahlung nicht automatisch ein, sondern klären Sie zuerst, ob die Voraussetzungen erfüllt sind und welche Fristen gelten.

    Der zweite Schritt: Die Auswirkung der Steuerprogression einordnen

    Ein Lohnsprung, ein Bonus oder eine variable Vergütung erhöht grundsätzlich das steuerbare Einkommen. Die zusätzliche Steuerbelastung hängt jedoch nicht nur vom Bruttobetrag ab. Relevant sind unter anderem Zivilstand, Kinder, Abzüge, Konfession, Wohnkanton und Wohnortgemeinde. Deshalb lässt sich die Wirkung eines Lohnsprungs nicht mit einer allgemeinen Prozentzahl für die ganze Schweiz beantworten.

    Die Säule 3a kann das steuerbare Einkommen reduzieren. Ist der Maximalbetrag bereits ausgeschöpft, entfällt für den zusätzlichen Betrag diese Einzahlungsmöglichkeit. Das bedeutet nicht automatisch, dass die ganze Lohnerhöhung verloren geht. Es bedeutet vielmehr, dass Sie die nächsten Franken anders einordnen müssen.

    Prüfen Sie, ob die Auszahlung eines Bonus und der Lohnsprung im gleichen Steuerjahr erfolgen. Bei einem Stellenwechsel, einem Umzug zwischen Kantonen oder einer Veränderung des Zivilstands kann die Situation zusätzlich beeinflusst werden. Für eine erste Orientierung eignet sich ein Rentenrechner, wobei die konkrete Steuerberechnung anhand Ihrer persönlichen Angaben erfolgen sollte.

    Wichtig: Vergleichen Sie nicht nur die mögliche Steuerersparnis mit einer Einzahlung. Eine Vorsorgelösung muss auch zu Ihrem Anlagehorizont, zu Ihrer Risikofähigkeit, zu Ihrer Liquidität und zu Ihren Zielen passen.

    Was nach der vollen Säule 3a mit dem nächsten Franken geschehen kann

    Ist die Säule 3a ausgeschöpft, stehen grundsätzlich mehrere Wege offen. Sie können den Betrag auf einem verfügbaren Konto belassen, eine bestehende Schuld reduzieren, eine grössere Ausgabe finanzieren oder die freie Vorsorge Säule 3b prüfen. Säule 3b ist nicht an den jährlichen 3a-Maximalbetrag gebunden und kann deshalb für zusätzliches Sparen oder Investieren genutzt werden.

    Die freie Vorsorge Schweiz ist flexibler als die gebundene Vorsorge. Gelder können je nach gewählter Lösung grundsätzlich freier eingesetzt werden. Dafür gelten andere steuerliche Regeln als in der Säule 3a. Beiträge an die freie Vorsorge sind nicht im gleichen Umfang an einen jährlichen gesetzlich festgelegten Abzug gebunden. Die konkrete Behandlung von Erträgen, Auszahlungen und allfälligen Kosten hängt von der gewählten Lösung und den geltenden Bestimmungen ab.

    Eine fondsgebundene Lösung kann dabei verschiedene Fondsstrategien und Anlageklassen verbinden. Die Wertentwicklung ist marktabhängig und nicht garantiert. Auch bei einer langfristigen Anlage können Kursschwankungen auftreten. Historische Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.

    Prüfen Sie deshalb vor einem Entscheid, welchen Betrag Sie kurzfristig benötigen könnten und welcher Anteil über mehrere Jahre investiert bleiben kann. Ein Bonus, der in den nächsten zwei Jahren für eine Immobilie oder eine Weiterbildung gebraucht wird, sollte anders behandelt werden als ein Betrag für die Altersvorsorge.

    Standortbestimmung nach der vollen Säule 3a – kostenlos und unverbindlich: Wenn Sie die Verwendung Ihres zusätzlichen Einkommens einordnen lassen möchten, können Sie über den Kontakt ein Gespräch anfragen.

    Säule 3b als Ergänzung zur ausgeschöpften Säule 3a

    Die Säule 3b umfasst die freie Vorsorge. Sie ist nicht auf eine einzige Produktform beschränkt. Dazu können beispielsweise liquide Rücklagen, Wertschriftenlösungen oder Versicherungs- und Vorsorgelösungen gehören. Welche Variante passt, hängt vom Zweck des Geldes, vom Zeithorizont und vom gewünschten Schutz ab.

    Bei einer fondsgebundenen freien Vorsorge steht der langfristige Vermögensaufbau im Zentrum. Bei der Produktwelt Prosperity World von Liechtenstein Life ist Prosperity Plus für die freie Vorsorge Säule 3b und den Vermögensaufbau vorgesehen. Die konkrete Auswahl der Lösung, der Fonds und des Risikoniveaus sollte zu Ihrer finanziellen Situation passen. Fondsanlagen unterliegen Marktschwankungen; eine bestimmte Rendite ist nicht zugesichert.

    Die freie Vorsorge kann für Personen interessant sein, die regelmässig über den 3a-Maximalbetrag hinaus sparen möchten. Auch Paare können ihre Ziele gemeinsam betrachten, etwa den Aufbau eines zusätzlichen Kapitals, die Finanzierung einer späteren Reduktion des Arbeitspensums oder die Absicherung bestimmter Lebensrisiken.

    Bei der Planung sind mehrere Fragen hilfreich: Wie lange kann das Geld investiert bleiben? Wie viel Schwankung können Sie finanziell und persönlich tragen? Soll der Fokus auf Vermögensaufbau, Todesfallschutz oder einer möglichen Erwerbsunfähigkeitsrente liegen? Und soll die Einzahlung regelmässig oder flexibel erfolgen?

    Risikoschutz und Vorsorgeziele nach einem Lohnsprung prüfen

    Ein höherer Lohn kann auch den finanziellen Wert Ihrer Arbeitskraft erhöhen. Fällt das Einkommen wegen einer Erwerbsunfähigkeit weg, können Fixkosten, Wohnkosten und Verpflichtungen weiterhin bestehen. Gleichzeitig kann sich bei einer Familie der Bedarf an Todesfallschutz verändern, insbesondere wenn ein Einkommen für Hypothek, Kinderbetreuung oder Ausbildung wichtig ist.

    Bei Prosperity 3a von Liechtenstein Life können je nach gewählter Lösung verschiedene Ausprägungen der Kapitalgarantie gewählt werden. Möglich sind 0, 50, 80 oder 100 Prozent. Zusätzlich kann ein individueller Todesfallschutz bis zu 500 Prozent der Prämiensumme gewählt werden; eine Erwerbsunfähigkeitsrente ist optional. Diese Merkmale müssen anhand Ihrer Ziele und der vorgesehenen Prämie eingeordnet werden.

    Eine Kapitalgarantie kann die Anlagestrategie und die Flexibilität beeinflussen. Ein höherer Schutzumfang kann ebenfalls Auswirkungen auf die Ausgestaltung der Lösung haben. Lassen Sie deshalb nicht nur den Sparbetrag, sondern das gesamte Zielbild betrachten.

    Prüfen Sie, ob sich Ihre Lebenssituation seit dem letzten Vorsorgeentscheid verändert hat. Dazu gehören eine Heirat, die Geburt eines Kindes, der Kauf eines Eigenheims, ein Stellenwechsel oder ein deutlich höheres Einkommen.

    Für wen lohnt sich das?

    Eine vertiefte Prüfung kann sich besonders für Personen lohnen, die den 3a-Maximalbetrag regelmässig einzahlen und zusätzlich über freie Mittel verfügen. Dazu zählen etwa Fach- und Führungskräfte mit variabler Vergütung, selbstständig Erwerbende ohne Pensionskasse oder Paare, bei denen beide Einkommen deutlich gestiegen sind.

    Auch wer einen einmaligen Bonus erhalten hat, kann von einer Standortbestimmung profitieren. Ein Bonus ist nicht automatisch langfristig verfügbares Kapital. Zuerst sollten Steuern, laufende Verpflichtungen, Notfallreserve und grössere geplante Ausgaben berücksichtigt werden. Erst danach lässt sich der investierbare Anteil sinnvoll bestimmen.

    Für Paare ist zusätzlich die gemeinsame Perspektive wichtig. Eine Person kann den vollen 3a-Betrag einzahlen, während die andere Person wegen einer Teilzeitbeschäftigung oder eines fehlenden Pensionskassenanschlusses andere Möglichkeiten hat. Bei verheirateten und unverheirateten Paaren können sich zudem unterschiedliche Vorsorge- und Nachlassfragen ergeben.

    Ein Gespräch kann auch sinnvoll sein, wenn Sie bereits eine freie Vorsorgelösung besitzen, deren Zweck aber nicht mehr klar ist. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Lösungen, sondern ob sie zu Ihren heutigen Zielen und Ihrer finanziellen Belastbarkeit passen.

    Wann sollte man vorsichtig sein?

    Vorsicht ist angebracht, wenn die zusätzliche Einzahlung nur durch eine sehr knappe Liquidität möglich wäre. Eine langfristige Vorsorge darf nicht dazu führen, dass kurzfristige Rechnungen, Steuern oder unerwartete Ausgaben nicht bezahlt werden können. Halten Sie zuerst eine angemessene Reserve für Ihren persönlichen Haushalt zurück.

    Auch eine hohe Risikobereitschaft auf dem Papier ersetzt keine finanzielle Tragfähigkeit. Fondsgebundene Lösungen können an Wert verlieren. Wenn Sie das Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt sicher benötigen, müssen Anlagehorizont und Schwankungsrisiko besonders sorgfältig betrachtet werden.

    Vorsicht ist ebenfalls bei vorschnellen Entscheiden unter Zeitdruck geboten. Ein Bonus ist zwar ausbezahlt, aber nicht jede Entscheidung muss am gleichen Tag getroffen werden. Lassen Sie sich die Kosten, die Prämiengestaltung, die Bedingungen für Anpassungen und den möglichen Bezug verständlich erklären.

    Prüfen Sie ausserdem, ob Sie bereits über mehrere Vorsorgegefässe mit unterschiedlichen Fristen und Zielen verfügen. Eine weitere Einzahlung sollte die Gesamtplanung ergänzen und nicht unübersichtlich machen.

    Prosperity 3a und Prosperity Plus als mögliche Lösungen

    Für die gebundene Säule 3a kann Prosperity 3a von Liechtenstein Life als fondsgebundene Vorsorgelösung betrachtet werden. Es stehen über 150 wählbare Fonds zur Verfügung, wobei bis zu zehn Fonds frei kombiniert werden können. Auch ETF-Strategien sind wählbar. Fondswechsel können mehrmals jährlich gebührenfrei möglich sein, gemäss den Produktbedingungen.

    Bei Prosperity 3a können Sie zwischen einer klassischen, einer gemischten und einer Lösung mit 100 Prozent Fonds wählen. Je nach Lösung kann eine Kapitalgarantie von 0, 50, 80 oder 100 Prozent vorgesehen werden. Die Anlagestrategie bleibt marktabhängig; eine Garantie einzelner Renditen besteht nicht.

    Für Beträge nach dem ausgeschöpften 3a-Maximalbetrag kann Prosperity Plus als Lösung für die freie Vorsorge Säule 3b und den Vermögensaufbau geprüft werden. Convit Central GmbH ist gebundener Versicherungsvermittler der Liechtenstein Life Assurance AG und vermittelt deren fondsgebundene Vorsorge- und Lebensversicherungslösungen.

    Bei beiden Produktarten sollte die konkrete Ausgestaltung zu Ihrem Budget, Ihrem Anlagehorizont und Ihren Vorsorgezielen passen. Prämien können bei Prosperity 3a erhöht oder reduziert werden; zudem ist eine Prämienpause bis zu 24 Monate möglich. Solche Merkmale können bei schwankendem Einkommen oder variablen Boni relevant sein.

    So gehen Sie nach dem Lohnsprung praktisch vor

    1. Einzahlungen erfassen: Prüfen Sie, ob der Säule-3a-Maximalbetrag für 2026 bereits vollständig eingezahlt wurde und berücksichtigen Sie alle 3a-Einzahlungen.
    2. Liquidität sichern: Reservieren Sie Beträge für Steuern, laufende Kosten, geplante Anschaffungen und unerwartete Ausgaben.
    3. Steuersituation einordnen: Berücksichtigen Sie Wohnkanton, Gemeinde, Zivilstand, Kinder und weitere Abzüge.
    4. Ziel definieren: Entscheiden Sie, ob der nächste Franken für Reserve, Schuldenabbau, Wohneigentum, Pensionierung oder langfristigen Vermögensaufbau vorgesehen ist.
    5. Risiko festlegen: Prüfen Sie, wie lange das Geld investiert bleiben kann und welche Wertschwankungen tragbar sind.
    6. Vorsorgeschutz prüfen: Überlegen Sie, ob Todesfallschutz oder eine Erwerbsunfähigkeitsrente zu Ihrer aktuellen Situation passen.

    Eine solche Reihenfolge verhindert, dass die Steueroptimierung isoliert betrachtet wird. Der wichtigste Entscheid ist nicht immer die Einzahlung, sondern die klare Zuordnung des Geldes zu einem Ziel.

    Wenn Sie Ihre gesamte Vorsorgesituation berechnen möchten, kann der Rentenrechner eine erste Orientierung geben. Für grundlegende Fragen zu Vorsorge und Vermögensaufbau finden Sie zudem Weitere Wissensartikel.

    Was sich 2026 und 2027 zusätzlich beobachten lässt

    Die Schweizer Vorsorgelandschaft bleibt in Bewegung. Entwicklungen rund um AHV 21, die berufliche Vorsorge und mögliche Anpassungen bei der Säule 3a können die persönliche Planung beeinflussen. Bei politischen Reformen ist entscheidend, ob eine Änderung bereits beschlossen ist, ab wann sie gilt und welche Übergangsregeln vorgesehen sind.

    Auch das Zinsumfeld kann sich verändern. Für kurzfristige Rücklagen ist die Sicherheit des verfügbaren Kapitals zentral. Für langfristige Anlagen spielen zusätzlich Anlagehorizont, Diversifikation und die persönliche Risikofähigkeit eine Rolle. Eine einzelne Marktphase sollte nicht als sichere Prognose für die Zukunft verstanden werden.

    Prüfen Sie deshalb Ihre Vorsorge mindestens dann, wenn Einkommen, Familienstand, Wohnort, Pensionskasse oder Anlageziel wechseln. Ein Lohnsprung ist ein solcher Anlass, weil er die Sparfähigkeit erhöht und die bisherige Planung möglicherweise nicht mehr abbildet.

    Prüfen Sie: Haben Sie nach der vollen Säule 3a bereits festgelegt, welcher Anteil Ihres zusätzlichen Einkommens kurzfristig verfügbar bleiben und welcher Anteil langfristig investiert werden soll?

    Standortbestimmung nach der vollen Säule 3a

    Wenn die Säule 3a ausgeschöpft ist, beginnt nicht das Ende der Vorsorgeplanung, sondern der nächste Abschnitt. Säule 3b und freie Vorsorge Schweiz können zusätzliche Möglichkeiten eröffnen. Ob eine fondsgebundene Lösung, eine Reserve oder eine andere Verwendung passt, hängt von Ihren Zielen und Ihrer finanziellen Situation ab.

    Lassen Sie Ihre Situation einordnen, wenn Bonus, Lohnsprung oder eine höhere Sparquote die bisherige Planung verändert haben. Für eine erste kostenlose und unverbindliche Beratung können Sie den Kontakt nutzen. Bringen Sie nach Möglichkeit Angaben zu Einkommen, 3a-Einzahlungen, Wohnort, Vorsorgezielen und verfügbarer Liquidität mit.

    Vereinbaren Sie jetzt ein kostenloses, unverbindliches Beratungsgespräch und nutzen Sie die Standortbestimmung nach der vollen Säule 3a – kostenlos und unverbindlich.

    Wie stark die Progression bei Ihnen wirkt, hängt von Kanton und Gemeinde ab. Für eine verbindliche Antwort zur konkreten Steuerwirkung fehlen insbesondere Ihr Wohnkanton, Ihre Gemeinde und die Höhe des Lohnsprungs.

    Wichtige Hinweise zu diesem Beitrag

    Die Convit Central GmbH ist gebundener Versicherungsvermittler der Liechtenstein Life Assurance AG. Wir vermitteln ausschliesslich Vorsorgelösungen dieser Gesellschaft und nehmen keinen Anbietervergleich vor.

    Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine individuelle Empfehlung. Ob eine Lösung zu Ihnen passt, zeigt erst eine persönliche Analyse Ihrer Situation.

    Ihre persönliche Situation, Ihr Wohnkanton und Ihr Einkommen bestimmen die steuerliche Wirkung. Verbindliche Auskünfte erteilt Ihre kantonale Steuerverwaltung; dieser Beitrag ersetzt keine Steuerberatung.

    Fondsgebundene Lösungen unterliegen Marktrisiken. Die Wertentwicklung ist nicht garantiert, und die vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator für die Zukunft. Kosten, Laufzeit und Rückkaufswert einer bestehenden Police prüfen Sie vor jedem Entscheid individuell.

    Fragen des Ehe-, Güter- und Erbrechts klären Sie mit Ihrer Rechtsvertretung oder Ihrem Notariat; dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung. Für Ihr Guthaben in der Pensionskasse ist Ihre Vorsorgeeinrichtung zuständig: Wir vermitteln keine Lösungen der zweiten Säule. Über Hypothek und Tragbarkeit entscheidet Ihre Bank.

    Ein Erstgespräch ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Es besteht keine Verpflichtung und kein Kaufzwang.

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    Convit Central GmbH ist gebundener Versicherungsvermittler der Liechtenstein Life Assurance AG und wird im Vermittlungsfall vom Versicherer durch eine Provision vergütet. Für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten.

    Portrait von Milion Mohamed, Chief Technology Officer (CTO) bei Convit
    Autor
    CTO Convit Central GmbH

    Milion Mohamed

    Chief Technology Officer (CTO)

    CTO bei Convit Central. Verantwortlich für digitale Plattform, KI-gestützte Beratung und technologische Innovation in der Vorsorge.

    2+ Jahre ErfahrungSprachen: 5Mehr über Milion

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